Crashing

Was ist Crashing?

Crashing ist eine Methode zur Verdichtung des Terminplans, bei der die Dauer verkürzt wird, indem einem oder mehreren Vorgängen auf dem kritischen Pfad zusätzliche Ressourcen zugewiesen werden — meist gegen höhere Kosten. Ziel ist es, einen Endtermin zu halten, wenn der Terminplan zu lang ist.

In der Praxis

Crashing bedeutet etwa Überstunden, zusätzliches Personal oder das Zukaufen von Leistungen für die zeitkritischen Vorgänge. Man wählt die Verkürzung mit dem besten Verhältnis aus Zeitgewinn und Zusatzkosten. Crashing erhöht in der Regel die Kosten und das Risiko, ändert aber — anders als Fast Tracking — nicht die logische Reihenfolge der Vorgänge.

Einordnung PMBOK 8

Crashing ist eine der beiden klassischen Methoden zur Terminplanverdichtung (neben Fast Tracking) und unterstützt die Leistungsdomäne „Planung“ bzw. „Lieferung“ des PMBOK Guide, 8. Auflage. Es wirkt gezielt auf den kritischen Pfad.

FAQ

Crashing oder Fast Tracking? Crashing fügt Ressourcen hinzu (mehr Kosten); Fast Tracking führt Vorgänge parallel aus (mehr Risiko). Oft kombiniert man beides.

Wann ist Crashing sinnvoll? Wenn ein Endtermin unbedingt gehalten werden muss und Budget für den Mehraufwand vorhanden ist.

Autor: Tom, seit 2004 PMP-zertifiziert. Zuletzt aktualisiert: Juli 2026. Fachlicher Stand: PMBOK Guide, 8. Auflage.