Diktatur

Wer trifft Entscheidungen in einem Projektmanagement-Team? Im Projektmanagement gibt es unterschiedliche Führungskräfte. Die Art der Führung bestimmt das Zusammenspiel des Projektleiters und der Teammitglieder. Es wirkt sich auch auf die Entscheidungsfähigkeit der Gruppe aus. Im Projektmanagement werden vier Arten von Entscheidungstechniken eingesetzt. Dazu gehören (1) Einstimmigkeit, (2) Mehrheit, (3) Pluralität und (4) Diktatur. Einstimmigkeit ist eine Art von Entscheidungsfindung, bei der jedes Mitglied der Gruppe mit der gleichen Entscheidung einverstanden ist und dass jeder eine einvernehmliche Vereinbarung haben sollte. Mehrheit bedeutet, dass mindestens die Hälfte der Gruppenmitglieder sich auf das gleiche Ergebnis verständigt, um die Entscheidung für den Namen der Gruppe zu treffen. Auf der anderen Seite bedeutet Pluralität, dass die Fraktion die Entscheidung treffen kann, auch wenn 50% der Fraktionsabstimmung nicht erforderlich sind.  Die Entscheidung trifft in der Regel der größte Block von Menschen, die mit dem gleichen Ergebnis einverstanden sind. Schließlich ist es nur eine Person, die befugt ist, die Entscheidung für die gesamte Gruppe zu treffen. Diktatur ist also eine Art Führung, wenn eine Person die Entscheidung für die gesamte Gruppe trifft. In idealen Situationen ist es für den Projektleiter wichtig, das gesamte Team anzuhören und Anregungen anzunehmen. Der Projektleiter kann dann an den Vorschlägen arbeiten, schnelle und effektive Entscheidungen zu treffen, um das Tempo des Projekts reibungslos zu halten. Wenn der Projektleiter eigenwilliger ist und Anregungen der Teammitglieder nicht annimmt, kann er oder sie leider Diktator werden. Bei einer Diktatur besteht immer ein hohes Risiko, dass das Projekt zum Scheitern führt. Brainstorming-Ideen sind im Projektmanagement von Vorteil und ein Diktatur-Chef fördert die Kreativität seiner Teammitglieder nicht.  Der Projektleiter distanziert sich von den Teammitgliedern und beeinflusst damit die Zusammenarbeit des restlichen Teams. Darüber hinaus ist der Projektleiter auch allein für die Probleme verantwortlich, die während des Projektlebenszyklus auftreten können. Dieser Begriff ist in der 5. Auflage des PMBOK definiert.