Die Ende-zu-Anfang-Beziehung (englisch finish-to-start, FS) ist die häufigste logische Anordnungsbeziehung zwischen zwei Vorgängen: Der Nachfolger kann erst beginnen, wenn der Vorgänger abgeschlossen ist.
In der Praxis
Beispiel: Die Wände können erst verputzt werden (Nachfolger), wenn sie gemauert sind (Vorgänger). Neben Ende-zu-Anfang kennt die Netzplantechnik drei weitere Beziehungstypen: Ende-zu-Ende (FF), Anfang-zu-Anfang (SS) und Anfang-zu-Ende (SF). Die Ende-zu-Anfang-Beziehung ist der Standardfall und wird in der Praxis am häufigsten verwendet.
Einordnung im PMBOK Guide (8. Ausgabe)
Im Rahmen der Precedence-Diagramming-Methode (Vorgangsknotennetzplan) beschreibt der PMBOK Guide 8 alle vier Beziehungstypen. Ende-zu-Anfang gilt als am gebräuchlichsten, Anfang-zu-Ende wird nur sehr selten eingesetzt.
Häufige Fragen
Warum ist Ende-zu-Anfang so verbreitet? Weil sie die natürliche Reihenfolge „erst fertig, dann weiter“ abbildet.
Kann man Ende-zu-Anfang mit Vorlauf/Nachlauf kombinieren? Ja, über Lead (Vorlaufzeit) und Lag (Wartezeit) lässt sich die Beziehung feinjustieren.
Autor: Tom, seit 2004 PMP-zertifiziert. Zuletzt aktualisiert: Juli 2026.