Was ist ein Kontenplan?
Ein Kontenplan (englisch chart of accounts) ist ein strukturiertes Verzeichnis aller Konten, das eine Organisation nutzt, um Kosten und Erlöse systematisch zu erfassen und zuzuordnen. Im Projektkontext ordnet er Projektkosten den richtigen Kostenkategorien der Buchhaltung zu.
In der Praxis
Über den Kontenplan werden Projektausgaben einheitlich verbucht, sodass sie sich mit der Finanzbuchhaltung der Organisation abgleichen lassen. Er schafft die gemeinsame Sprache zwischen Projektcontrolling und Rechnungswesen und ist Voraussetzung für belastbare Kostenberichte. Häufig wird er mit dem Kostenstrukturplan des Projekts verknüpft.
Einordnung PMBOK 8
Der Kontenplan ist Teil der Kostenmanagement- und Berichtsgrundlagen und unterstützt die Leistungsdomäne „Messung“ des PMBOK Guide, 8. Auflage.
FAQ
Kontenplan oder Kostenstrukturplan? Der Kontenplan stammt aus dem Rechnungswesen der Organisation; der Kostenstrukturplan gliedert die Kosten des einzelnen Projekts. Beide werden verknüpft.
Wozu dient der Kontenplan im Projekt? Zur einheitlichen, buchhaltungskonformen Erfassung der Projektkosten.
Autor: Tom, seit 2004 PMP-zertifiziert. Zuletzt aktualisiert: Juli 2026. Fachlicher Stand: PMBOK Guide, 8. Auflage.