Was ist Leistungsmessung?
Leistungsmessung (englisch performance measurement) bezeichnet Maßnahmen, die physische oder funktionale Attribute des Systembetriebs charakterisieren — allgemeiner die Praxis, zu quantifizieren, wie ein Projekt gegenüber Plänen, Baselines und beabsichtigten Ergebnissen voranschreitet.
In der Praxis
Wirksame Leistungsmessung wählt wenige aussagekräftige Kennzahlen (Termine, Kosten, Umfang, Qualität, Wert) und vergleicht Ist-Werte mit einer Baseline oder einem Zielwert. Zu den Techniken zählen Earned Value, Burn-Charts und kumulative Flussdiagramme, meist dargestellt auf einem Dashboard. Ziel sind zeitnahe, ehrliche Signale, die Entscheidungen treiben — und die Vermeidung von Schönheitsmetriken, die gut aussehen, aber nichts aussagen.
Einordnung PMBOK 8
Leistungsmessung ist das Herzstück der Leistungsdomäne „Messung“ im PMBOK Guide, 8. Auflage, und unterstützt evidenzbasierte Entscheidungen sowie das Prinzip der Wertorientierung. Siehe auch Restabweichung (VAC).
FAQ
Was macht eine gute Kennzahl aus? Sie ist für eine Entscheidung relevant, schwer zu manipulieren und an ein Ergebnis statt an bloße Aktivität gebunden.
Was ist eine Schönheitsmetrik? Eine Kennzahl, die scheinbar ein Ergebnis zeigt, aber keinen umsetzbaren Erkenntnisgewinn liefert.
Autor: Tom, seit 2004 PMP-zertifiziert. Zuletzt aktualisiert: Juli 2026. Fachlicher Stand: PMBOK Guide, 8. Auflage.