Das Management des Fertigstellungswerts (englisch earned value management, EVM) ist eine Methode, die Umfang, Termine und Kosten zu einer integrierten Fortschrittsmessung verbindet. Kern ist der Vergleich von geplantem Wert (PV), erarbeitetem Wert (EV) und Ist-Kosten (AC).
In der Praxis erlaubt EVM eine objektive Aussage über Termin- und Kostenlage – und zwar frühzeitig. Statt nur Ausgaben zu betrachten, misst es den tatsächlich erarbeiteten Wert und macht so Abweichungen belastbar sichtbar.
Einordnung im PMBOK Guide 8
Der PMBOK Guide 8 verankert EVM in der Leistungsmessung. Zentrale Kennzahlen sind der Terminentwicklungsindex (SPI) und die Ist-Kosten (AC), gemessen gegen die Leistungsmessungsbaseline.
Häufige Fragen
Welche drei Grundwerte nutzt EVM?
Planwert (PV), Fertigstellungswert (EV) und Ist-Kosten (AC). Aus ihnen leiten sich alle weiteren Kennzahlen ab.
Was ist der Vorteil gegenüber reiner Kostenverfolgung?
EVM setzt Ausgaben ins Verhältnis zum tatsächlich erreichten Fortschritt und erkennt so Probleme, bevor das Budget aufgebraucht ist.
Autor: Tom, seit 2004 PMP-zertifiziert. Zuletzt aktualisiert: Juli 2026.