Festlegung der Vorgangsfolgen

Der Begriff Festlegung der Vorgangsfolgen bezieht sich im Rahmen des Projektmanagements auf einen dualen Prozess. Zunächst beinhaltet die Aktivitätssequenzierung einen spezifischen Prozess der Identifizierung von Abhängigkeiten zwischen einer Reihe von Zeitplanaktivitäten. Der nächste Schritt der Aktivitätssequenzierung beinhaltet die Dokumentation der genannten Reihe von Abhängigkeiten zwischen diesen Terminaktivitäten. Genauer gesagt, beinhaltet die Aktivitätssequenzierung die Chronifizierung der Abhängigkeiten zwischen diesen Zeitplanaktivitäten und deren logische Anordnung. Die Sequenzierung von Aktivitäten beinhaltet auch eine sorgfältige Untersuchung der Beziehungen zwischen Terminvorgängen und ihren Vorrangbeziehungen, was auch einen spürbaren Vorteil für die Entwicklung eines genauen Zeitplans darstellt. Einige Techniken der Aktivitätssequenzierung, die besonders effektiv sind, beinhalten das Prioritätsdiagrammverfahren, das Pfeildiagrammverfahren, die Zeitplan-Netzwerkvorlagen, die Bestimmung der Abhängigkeit und die Anwendung von Leads und Lags. Einige Ergebnisse der Aktivitätssequenzierung beinhalten Projektnetzplandiagramme, Aktualisierungen der Aktivitätsliste, Aktualisierungen der Aktivitätsattribute und angeforderte Änderungen. Dieser Begriff ist in der dritten Ausgabe des PMBOK definiert, nicht aber in der vierten.

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